Private Abwasserleitungen altern still - doch wenn Schäden sichtbar werden, sind die Folgeschäden oft bereits erheblich. Gerade in Bitterfeld-Wolfen gibt es gute Gründe, sich frühzeitig mit dem Zustand der eigenen Leitungen zu beschäftigen.
Die Stadt entstand 2007 durch den Zusammenschluss der ehemals eigenständigen Orte Bitterfeld, Wolfen, Greppin, Thalheim und Holzweißig. Bobbau kam 2009 hinzu. Dadurch sind die Kanalnetze in den einzelnen Stadtteilen historisch getrennt gewachsen - teils als Trennsystem, teils als Mischsystem. Viele Grundstücke haben Leitungen, die seit Jahrzehnten in Betrieb sind und selten umfassend überprüft wurden.
Die typischen Schadensbilder auf Privatgrundstücken sind vielfältig: Wurzeleinwuchs durch undichte Fugen und Muffen, Setzungen unter Fahrwegen oder Terrassen, Risse infolge von Belastung oder Temperaturschwankungen und Fremdwasserzutritt durch defekte Verbindungen. Die besten Methoden zur Kanalsanierung hängen vom Schadensbild und Rohrmaterial ab - deshalb ist eine fundierte Analyse der erste Schritt.
Im Gebäude zeigen sich diese Defekte oft durch wiederkehrende Verstopfungen, Gurgelgeräusche beim Abfließen von Wasser, üble Gerüche im Sanitärbereich oder Feuchtigkeit und sogar Wasserschäden im Keller. Verstopfte Rohre können in Küche, Bad oder Keller auftreten und erhebliche Nerven kosten.
Die Behebung solcher Probleme durch eine rechtzeitige Sanierung schützt die Bausubstanz, erhält den Wert Ihrer Immobilie und vermeidet aufwendige Tiefbauarbeiten, die mit Aufgrabungen und Wiederherstellungsarbeiten verbunden sind und den Alltag am Standort beeinträchtigen.